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Pulverstrahltechnik

Beim „berührungslosen Bohren“ werden mikroskopisch feine Aluminiumkügelchen mit hoher Geschwindigkeit durch eine kleine Düse auf den Zahn geleitet und gleichzeitig wieder abgesaugt. Die Pulverstrahltechnik ist also im Prinzip die miniaturisierte Ausgabe eines Sandstrahlers.

Wir verwenden dazu ein Gerät aus den USA namens „Microprep“.



Vorteile:

  • Keine Vibrationen oder Bohrergeräusche, keine Wärmeentwicklung
  • Schmerzarme Behandlung (Betäubung meist verzichtbar)
  • Frühstadium von Karies substanzschonend behandelbar (vor Fissurenversiegelung empfehlenswert)
  • Gute Haftung der Kunststofffüllung in Kombination mit Säure-Ätz-Technik


Nachteile:

  • Nicht zur Entfernung von Amalgamfüllungen geeignet
  • Nicht möglich bei mehrflächigen Defekten im Seitenzahnbereich


Wenn es darum geht, aufgelagerte Verfärbungen (durch Nikotin, Tee, Kaffee etc.) zu entfernen, eignet sich ein anderes Gerät, das wir im Rahmen der intensiven Zahnreinigung anbieten. Auch das sogenannte „Airflow“ Gerät arbeitet nach dem Sandstrahlprinzip, allerdings mit deutlich geringerem Substanzabtrag, da hier lediglich eine Oberflächenreinigung und keine Kariesentfernung stattfinden soll. Die abschließende Feinpolitur der Zähne verringert die Rauhigkeit, so dass sich neue Verfärbungen schwerer anlagern können.